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240 Tonnen auf 24 Achsen

Unser Bild zeigt links Firmenchef Axel Richter und Vertriebsleiter Joachim Kraus. (Fotos zlr)
Unser Bild zeigt links Firmenchef Axel Richter und Vertriebsleiter Joachim Kraus. (Foto: zlr)

240 Tonnen wiegt dieses Bauteil, das die Firma Richter Maschinenfabrik in Hessisch Lichtenau am Montag, 01.10.2007, mit einem 24-achsigen Schwertransporter auf die Reise ins russische St. Petersburg geschickt hat. Unser Bild zeigt links Firmenchef Axel Richter und Vertriebsleiter Joachim Kraus. Auf der Straße ging’s von der Losse bis zur Weser. Heute Abend folgt ein zweites Teil. In Hann. Münden-Gimte werden die Teile auf Pontons gestellt, und flussabwärts gefahren, getragen von großen Wassermengen, die extra aus der Edertalsperre abgelassen werden.


Ein Koloss auf Rädern

Start Montagabend, 23 Uhr, B 7: Der Supertransport mit einem 240 Tonnen Bauteil als Fracht setzt sich in Bewegung. (Fotos zlr)
Start Montagabend, 23 Uhr, B 7: Der Supertransport mit einem 240 Tonnen Bauteil als Fracht setzt sich in Bewegung. (Fotos zlr)

Richter Maschinenfabrik AG schickt 240-Tonnen-Bauteil auf die Reise – erster Stopp in Gimte

Hessisch Lichtenau. 6000 Kilometer legte die Schwertransportfirma Felbermayer zurück, um für diesen Koloss eine geeignete Route zu finden. Am Montagabend war es soweit: Ein 240 Tonnen schweres Bauteil verließ den Hof der Lichtenauer Firma Richter Maschinenfabrik AG in Richtung Gimte an der Weser, ein Ortsteil von Hann. Münden.

Erste Probleme gab es bereits auf der Spangenberger-Straße. Je eine Zugmaschine vorn und hinten bewegten die gigantische Ladung mit einem Gewicht von sechs voll beladenen Lastzügen. Im Regen drehten beim leichten Anstieg die Räder des vorderen 600 PS starken Fahrzeuges durch. Auch die drei Ampeln auf der B 7 mussten aus der Halterung gelockert und beiseite gedreht werden, da die hydraulische Absenkung des Tiefladers nicht ausreichte. Der Supertransport mit 24 Achsen kam gestern früh in Gimte an. Dort wird das Bauteil auf ein Pontonboot verladen. Bis jetzt wurden solche Gewichte zunächst in Richtung Süden nach Hanau transportiert und dort im Binnenhafen verladen, um über Main und Rhein nach Hamburg zu gelangen. Der Weg über die Weser eröffnet für die Lichtenauer Firma somit neue Möglichkeiten.

Ein zweiter Koloss trifft morgen früh dort ein und soll ebenfalls verladen werden. Die Firma Richter Maschinenfabrik AG in Hessisch Lichtenau hat die zwei 16,5 Meter langen, 4,3 Meter breiten und 3,8 Meter hohen Bauteile gefertigt. Die Bauteile sind für eine Rohr-Freiformpresse in Russland, auf der Pipeline-Rohre gebaut werden sollen.

Die nächsten Stationen sind Grohnde bei Hameln, wo die Teile auf ein Binnenschiff verladen werden. Von dort geht es Richtung Rotterdam und von dort auf ein Seeschiff nach Sankt Petersburg. In Russland sind die kolossalen Bauteile noch fünf Tage unterwegs, bis sie an der benötigten Baustelle ankommen. In Gimte warten nun die Teile bis Freitag auf so genannten Elefantenfüßen nahe der Bundeswehrrampe in der ehemaligen Pionierkaserne.

Quelle: HNA vom 03.10.2007 (zlr/kbr/rax)


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Ampel im Weg

Auf der B 7 mussten sie gedreht werden, damit der Transport passte.

Aktualisiert am 25.02.2008